Lexikon

E-Sport
(kurz für: elektronischer Sport) Bezeichnung für einen Computerspiel-Wettkampf auf Grundlage von netzwerkbasierten Mehrspieler-Modi (über LAN oder Internet). Beim E-Sport treten einzelne Gamer oder Teams (Clans) gegeneinander an. Neben unzähligen kleineren Turnieren sorgen vor allem große internationale Meisterschaften wie die World Cyber Games für Aufsehen. Die Spielenden eines Landes treten dort als Nationalmannschaften an. Wichtige E-Sport-Titel sind Counter-Strike, StarCraft, Warcraft III sowie die Fußballspielreihen Fifa und Pro Evolution Soccer. Spieler, die dem E-Sport beruflich nachgehen, werden als Pro-Gamer bezeichnet.


Easter Egg
(englisch für: Oster-Ei) Versteckte, unterhaltende Zusatzinformationen in einem Programm wie zum Beispiel Geheimlevel in Computerspielen, die freigeschaltet oder entdeckt werden können.


Editor
Ein in ein Computerspiel integriertes Bearbeitungsprogramm, das den Spielenden ermöglicht, unter vorgegebenen Bedingungen eigene Levels, Maps oder Spielfiguren zu kreieren.


Edutainment
Das Kunstwort aus education (Bildung) und entertainment (Unterhaltung) steht für Programme, die auf spielerische Weise Lerninhalte vermitteln. Die Verbindung von Bildung mit Unterhaltung soll in erster Linie die Lernmotivation steigern.
siehe auch: Lernspiele, Serious Games


Ego-Shooter
Bezeichnung für gewalthaltige Actionspiele, bei denen die Spielenden als bewaffnete Schützen auftreten. Die Darstellung des Spielgeschehens erfolgt in der Ich-Perspektive, durch die Augen der Spielfigur. Bekannte Ego-Shooter sind Doom, Quake und Half-Life bzw. dessen Mod Counter-Strike.
siehe auch: Headshot


Engine
Die Spiel-Engine bildet das technische Gerüst für Computerspiele. Sie stellt Spiele-Entwicklern eine Sammlung von wichtigen Programmfunktionen zur Verfügung. Ihr bekanntester Bestandteil ist die so genannte Grafik-Engine, welche die Grundlage für die Darstellung des Spiels auf dem Bildschirm bildet.