Spielebeurteilung

Fire Emblem Fates

29.06.2017
Ein Kampf zwischen den Stühlen, zwischen zwei verfeindeten Königreichen: Das Strategie- und Rollenspiel Fire Emblem Fates kann unsere Leipziger SpieLEtesterin Johanna voll und ganz überzeugen.

In dem Spiel Fire Emblem Fates geht es um zwei verfeindete Königreiche, Hoshido und Nohr. Es gibt drei verschiedene Versionen des Spiels, und zwar Vermächtnis, Offenbarung und Herrschaft, welches ich getestet habe. Als Teil der Nohr-Familie durchschreitet man mit seinem selbst erstellten Charakter viele Kämpfe. In den Gefechten muss man sehr strategisch vorgehen, damit man seine Einheiten nicht verliert. Neben den Kämpfen hat das Spiel auch eine Handlung der verschiedenen Charaktere, in welcher man viel über sie erfährt.
Die einzelnen Missionen finden auf einer Karte statt, auf der man seine Einheiten bewegen und angreifen lassen kann.

Am Anfang gestaltet man den eigenen Charakter. Man wählt das Geschlecht, die Haarfarbe, die Frisur und unter anderem auch, in welcher Fähigkeit der Charakter gut ist und in welcher er dies eher nicht ist. Der eigene Charakter führt einen durch das Spiel. Man lernt dabei viele Charaktere kennen. Elise, Camilla, Xander und Leo sind die Geschwister in der Familie der Nohr, die Adoptivfamilie, für die man sich nach Kapitel 5 entscheiden kann. Die andere Möglichkeit wäre, die Familie zu wählen, in der wir geboren wurden, Hoshido. Dafür müsste man allerdings die andere Version des Spiels, Fire Emblem Fates: Vermächtnis, kaufen. Neben den vier bereits erwähnten Charakteren, welche in Fire Emblem Fates: Herrschaft unsere Adoptivgeschwister sind, tauchen im Laufe des Spiels immer mehr Charaktere auf, welche einen auf den Missionen unter anderem helfen oder einen bekämpfen.
Das Waffendreieck verdeutlicht den Stärkevorteil.

Die Ziele der einzelnen Missionen sind unterschiedlich. Mal muss man alle gegnerischen Einheiten besiegen, mal eine bestimmte Einheit besiegen, mal ein Feld für eine bestimmte Anzahl an Runden verteidigen. In allen Fällen steuert man die einzelnen Figuren auf der Kampffläche mit dem Analogstick. Die Kampfanimationen selbst kann man nicht steuern, sondern werden automatisch gesteuert. Zuvor kann man allerdings Waffen wählen. Dabei sollte man darauf achten, welche Farbe im kleinen Quadrat im Hintergrund der Waffe ist. Es gibt drei verschiedene Farben, rot, grün und blau. Hierbei ist rot gut gegen grün, grün gut gegen blau und blau gut gegen rot. Andersherum ist die Farbe rot schlecht gegen blau usw.
Beeindruckende 3D-Kampfanimationen

Wenn man einen Gegner besiegt, bekommt der Charakter, welcher diesen besiegt hat, Erfahrungspunkte. Bei 100 Erfahrungspunkten steigt das Level an und man steigert die Fähigkeiten dieses Charakters. Hat man sein Ziel für diese Mission erfüllt, kommt es zu Dialogen zwischen unterschiedlichen Charakteren und der Handlungsstrang geht weiter. Nach jedem Kapitel (ein Kapitel beinhaltet meistens eine Mission und viele Dialoge der Charaktere) hat man die Chance, den Spielstand zu speichern. Nach einem Kapitel kehrt man in das eigene Schloss, welches als Basis nach Kapitel 6 dient, zurück. Dort hat man die Chance, die Verhältnisse zwischen Charakteren zu verbessern, sich Waffen zu kaufen und seine Frisur noch einmal im Nachhinein zu ändern.
3D-Storysequenzen wechseln sich mit liebevollen Animesequenzen ab.

Leipziger SpieL.E.tester
Dieses Spiel wurde getestet von:

Bildnachweis

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Pädagogische Beurteilung:


Fazit:

Ich finde das Spiel sehr gelungen und würde es Leuten, die gerne Strategie- oder auch Rollenspiele spielen, empfehlen. Ich finde, dass das Spiel ab 12 Jahren spielbar ist, weil bei dem Spieler bereits ein strategisches Denkvermögen vorhanden sein muss und man auch ein Grundverständnis für die Story haben muss. Mir selbst gefallen die einzelnen unterschiedlichen Charaktere, jeder auf seine eigene Art. Auch die Grafik finde ich sehr ansprechend. Des Weiteren finde ich gut, dass man seinen eigenen Charakter erstellen kann und ihn später noch einmal verändern kann, auch wenn man nur die äußerlichen Merkmale ändern kann.
Platzhalter
Dieses Spiel wurde beurteilt von:
Johanna, 14, Leipziger SpieLEtesterin

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