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Ein erster Blick auf Star Trek Bridge Crew (VR)

20.08.2016
Für jeden Star Trek-Fan ist es ein Traum: Einmal auf der Brücke der Enterprise sitzen und die „unendlichen Weiten“ des Alls erkunden. Mit dem VR-Spiel Star Trek Bridge Crew wird dieser Traum möglich. Doch wie ist es so auf der Kommandobrücke eines Raumschiffs? Jugendredakteurin Leonie hat sich umgeschaut.

Auf der gamescom 2016 hatte ich mit anderen Redakteuren und Redakteurinnen die Möglichkeit das Spiel im Rahmen einer Pressevorführung anzuspielen. In Star Trek Bridge Crew schlüpfen die Spielenden in die Rollen der Besatzung des Förderationsraumschiffs U.S.S. Aegis. Wir werden also, ausgestattet mit VR-Brillen und Handsensoren, direkt unseren Positionen zugeteilt. Die Spielenden übernehmen die Rollen des Steuermanns, des Ingenieurs und des Offiziers an der taktischen Station, befehligt vom Captain, in diesem Fall ein Mitarbeiter von Ubisoft. In der bald veröffentlichten Version ist es aber wohl möglich alle vier Rollen zu besetzen. Nach einem sehr kurzen Einführungsseminar an der Sternenflottenakademie geht es dann auch sofort hinaus in den Weltraum.

"Der Weltraum - undendliche Weiten".
Der erste Eindruck ist überwältigend. Obwohl die Grafik des Spiels insgesamt nicht gerade brilliert, ist die Erfahrung sich auf einer Raumschiffbrücke umsehen zu können, die Anderen (verkörpert durch animierte Figuren) bei ihren ebenfalls ungläubigen Bewegungen zu beobachten und die eigenen Handbewegungen nachvollziehen zu können, äußerst intensiv und realistisch. So bin ich selbst überrascht meine Hände nicht auf der Taktikkonsole vor mir ablegen zu können, sondern meine eigenen Knie zu spüren.

Auf der Brücke gilt Teamwork.
Nachdem wir uns ausgiebig umgeschaut haben, kommt auch direkt der Befehl zu unserer ersten Mission: Denn zu einer der Raumstationen der Förderation gibt es keinen Kontakt mehr. So kommt es auch direkt zu unserem ersten Warp-Flug. Dort angekommen stellt sich die Raumstation als zerstört heraus, so dass ich als taktischer Offizier direkt einige Arbeit bekomme und nach Überlebenden scanne. Durch die Handsensoren ist die Bedienung der Konsolen sehr einfach, die Steuerung der Schiffsfunktionen erfolgt über Schieberegeler und Buttons und ist somit sehr intuitiv. Zu unserem waschechten Star Trek-Abenteuer fehlen nun nur noch ein paar Klingonen und die lassen natürlich auch nicht lange auf sich warten. Unser Captain überschlägt sich daraufhin fast vor Befehlen und wir schaffen es nach einigen Schusswechseln und dem Verlust eines der Crewmitglieder mit einem etwas demolierten Schiff per Warp zu entkommen. Der finale Kampf bietet dann aber auch die größte grafische Enttäuschung des Spiels, denn die Explosionen auf der Brücke erinnern insgesamt eher an Wunderkerzen.

Resümee nach meinem ersten Einsatz in der Sternenflotte: Mission erfolgreich und 12 von 18 Überlebenden gerettet. Die teilweise recht künstlich erscheinende Grafik tut dem Gesamtvergnügen absolut keinen Abbruch. Die 20 Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug und sind ein unglaublich intensives Erlebnis für alle Trekkies und Star Trek-Neulinge, die schon immer mal an Bord eines Raumschiffs gehen wollten.
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Bildnachweis

[1]Ubisoft[2]Ubisoft

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