spielbar-Jugendredaktion

Die Xbox One und ihre Funktionen

24.08.2013
Die neue Konsole Xbox One hat viele Neuerungen und Features bekommen, im Vergleich zu der derzeitigen Xbox 360. Wir haben die Möglichkeit gehabt, an einer Pressevorstellung teilzunehmen und wollen euch Neuerungen an der Software und Kinect 2.0 aufzeigen und beschreiben.




10 Leute in einem gefühlt 15 Quadratmeter großen Raum. So bekamen wir die neue Xbox vorgestellt. Es wurden Änderungen gegenüber der Xbox 360 vorgestellt. Der Controller wurde gezeigt, seine Änderungen wurden vorgestellt.

Das neue Dashboard, eine Art Hauptmenü der One, hat viele Neuerungen. Allen voran die Sparte „Home“, in der die fünf letzten Aktivitäten gezeigt werden. Im neuen Dashboard kann die nun von 100 auf 1000 aufgestockte Freundesliste mit Favoriten versehen werden, also mit Freunden mit denen man öfter oder bevorzugt spielt. Ob man diese große Anzahl an Freunden nun braucht oder nicht, sei dahingestellt.

Des weiteren gibt es nun auch „Followed“ und „Followers“ (ähnlich Twitter). Die Followed-Rubrik beinhaltet andere Spieler, die der Nutzer gerne verfolgt. Diese Funktion erlaubt es Videos, Bilder und Achievements einzusehen. Bei der Rubrik Followers kann man sehen wer mir als Spieler folgt. Unsere Meinungen zu dieser Funktion gehen auseinander. Der eine von uns bräuchte sie nicht, der andere bleibt gern auf dem Laufenden, was Aktivitäten seiner Freunde angeht.
Natürlich findet man auf dem Dashboard der Xbox One auch Bekanntes weiterhin, wie Einstellungen, beworbene Videos und Filme, den Shop und Achievements.

Den von der Xbox 360 bekannten „Home-“ oder „Guidebutton“ verwendet man nun, um auf sein im Dashboard verankertes Homemenü zu kommen. Damit geht unserer Meinung nach viel verloren. Es scheint umständlicher, seine Freunde oder Erfolge abzurufen. Neu ist auch die Möglichkeit, während des Spielens parallel andere Funktionen der Xbox One aufzurufen. Wenn man das Homemenü während eines Spiels aufruft, wird das aktuell wiedergegebene Spiel in den Hintergrund gesetzt und pausiert, kann aber ohne Probleme wieder aufgerufen werden.

Die Xbox One kann bis zu 6 Profile gleichzeitig angemeldet haben. Sobald ein Spieler per Sprachsteuerung ein Spiel startet, lädt die Box die Spielstatistiken und Spielstände des Sprechers. Zur optimalen Darstellung regelt die Konsole die maximalen FPS (Frames per Second oder Bilder in der Sekunde) auf 60 FPS. Des weiteren installiert die Xbox alle Spieleupdates im Stand-By Modus, um so die lästigen Wartezeiten und Neustarts zu vermeiden.

Der Kinect 2.0 Sensor erhält neue Funktionen die das Spielerlebnis intensivieren und interaktiver machen. Beschrieben wurde es mit den Worten: „Man selber ist ein Knopf.“ Denn in manchen Spielen kann man durch Bewegung des Armes oder des Körpers Spiele-Funktionen ein- und ausschalten. Gegenüber zur alten Technik der Xbox 360 kann man nun mit Kinect und Controller gleichzeitig agieren. Das fanden wir persönlich besonders spannend, weil es das Gaming-Erlebnis unserer Meinung nach auf das nächste Level bringt. Es gibt kein entweder oder, sondern beides. Ob der Spieler sich aber auch nur für eins entscheiden kann wissen wir nicht.

Unser Fazit ist: Die Neuerungen der Xbox One sind bei uns gut angekommen. Wir können uns vorstellen, dass die Xbox One für ein besseres Spielerlebnis sorgen wird. Man hat mehr Möglichkeiten als beim Vorgänger Xbox 360. Schade war allerdings, dass wir bei der Pressekonferenz leider keine Möglichkeit hatten, diese Funktionen selbst anzutesten. Es bleibt zu hoffen, dass die Xbox One bald auf den Markt kommt und wir das so bald wie möglich nachholen können.
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