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Super Mario Odyssey – Nintendos neues Meisterwerk?

24.08.2017
Die Jugendredakteur/innen Henri, Valentina und Vera haben sich den neuesten Matio-Titel auf der Switch kritisch angeschaut. Zu Beginn vorweg: Super Mario Odyssey bleibt seinen Ursprüngen treu, während es versucht neue und einzigartige Features zu kombinieren.

Super Mario Odyssey ist das neueste 3D- Abenteuer des italienischen Klempners aus dem Hause Nintendo. Es tritt in die Fußstapfen der großartigen Vorgänger „Super Mario Galaxy 2“ (Wii/2010) und Super Mario 3D World (Wii U/2013) und versucht dabei Altbekanntes mit Neuem zu verschmelzen.

Die Demo bestand aus zwei Welten: New Donk City und Sand Kingdom, mit einer Spielzeit von ca. 10 Minuten. Marios Bewegungen sind wie gewohnt und fühlen sich doch neu an: der klassische Dreisprung, der Weitsprung und all die anderen Moves sind wie von den Spielen der 3D Reihe, gewohnt vorhanden, doch verfügen sie nun über leicht abgeänderte Animationen mit einer höheren Anzahl an Frames. Dadurch wirkt Mario lebendiger und nicht so statisch, wie es früher manchmal der Fall war. Dank der intuitiven Steuerungsmöglichkeiten der Nintendo Switch, gab es viele Möglichkeiten Mario zu steuern. Spielt man z.B. mit den Joy Cons (den spezifischen Nintendo Switch Controllern) einzeln in den Händen, so kann Marios Kappe durch Drücken von Y geworfen werden, oder durch ein leichtes nach vorneschwenken des rechten Joy Cons. Dabei funktioniert die Motion Steuerung sehr zuverlässig und intuitiv. Im Gegensatz zu älteren 3D Marios hat Mario viele geheime Fähigkeiten, die es erstmal zu entdecken gilt, doch dabei gibt einem das Spiel genügend Freiraum.

Anstatt allerdings sich auf Mario zu beschränken, hat man nun durch Marios neue Kappe die Möglichkeit auch andere Gegenstände, Menschen, Objekte, Gegner etc. zu steuern. Anspielbar war der Kugelwilli im Sand Kingdom. Dabei reicht ein simples Werfen der Kappe auf den Kugelwilli und Mario hat die Kontrolle übernommen. Dabei kann man den Kugelwilli nach links und rechts steuern, leider jedoch nicht nach oben und unten. Kompletten Freiraum hat man also nicht.

Kugelwillis sind die raketenförmigen Gegner, die seit Super Mario Bros. Festungen gegen das Eindringen Marios verteidigen. Sie werden aus Willi-Blastern geschossen und sind gewöhnlich unter Bowsers Kontrolle. In Super Mario Odyssey dagegen können Spielende auch die Kontrolle über einen Kugelwilli übernehmen.


Ähnlich wie das Steuern des Kugelwillis, war die Steuerung des Mofas. Hier nutzt Nintendo das HD-Rumble Feature um das Gefühl zu vermitteln, man säße wirklich auf dem Mofa. Dies gelingt ganz gut und verleitet einem dazu, länger mit dem Mofa die Stadt zu erkunden.

Dabei könnten die Welten gar nicht unterschiedlicher sein. Das Sand Kingdom ist eine weitläufige Wüste, die seit dem Auftauchen von Bowser und Peach mit Eis bedeckt ist. Viel Abwechslung wird geboten durch das Erkunden eines Dorfes oder auch eines antiken Turms. Dabei ist diese Welt eher auf klassische Jump-Run Mechaniken ausgelegt, während die New Donk City-Welt eher auf Rätsel und das Erledigen von Quests ausgelegt ist, wobei die Jump-Run-Elemente trotzdem nicht zu kurz kommen. Allerdings wollen wir nicht alles vorwegnehmen, denn das Spiel lebt von dem Erkundungsdrang.

Zusammenfassend ist das Spiel sehr intuitiv und detailverliebt gestaltet. Es gibt viele neue Features und Easter Eggs, die nur darauf warten von euch entdeckt zu werden. Doch anstatt sich nur die Demo anzuschauen, hatten wir sogar die Gelegenheit mit Mr.Mario himself – Charles Martinet, der Stimme von Mario, zu führen. Zum Interview mit ihm geht’s hier.
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Dieser Artikel wurde verfasst von:
Henry (17), Valentina (17) und Vera (17), spielbar-Jugendredaktion

Bildnachweis

[1]Super Mario Odyssey, Nintendo[2]Super Mario Odyssey, Nintendo

Siehe auch

Mario Odyssey Teaser 2
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