spielbar-Jugendredaktion

Angespielt: Crackdown 3

23.08.2017
Am Mittwoch habe ich mir einen ersten Eindruck zu Crackdown 3 verschaffen können. Das Spiel ist wie die beiden Vorgänger Crackdown und Crackdown 2 ein Openworld Actionadventure mit Science-Fiction Setting für PC und Xbox. Ich selbst habe gerne beide Titel gespielt und freute mich daher umso mehr auf den neuen Teil der Reihe.

In Crackdown 3 kann man wahlweise einen männlichen oder weiblichen Gesetzeshüter spielen, der beziehungsweise die für das Gute kämpft - wenn auch mit teils zweifelhafter Zerstörungskraft. Der Körper des gespielten Charakters ist bionisch, das heißt einzelne Körperteile wurde verbessert oder gar gegen Prothesen ausgetauscht. Dadurch erhält der Hauptcharakter übernatürliche Stärke und eine außergewöhnliche Sprungkraft, welche noch einmal durch einen Jetpack-Booster verstärkt wird. Den Booster kann man jederzeit aber nur ein Mal pro Sprung anwenden. Mithilfe der übernatürlichen Stärke lassen sich Gegenstände oder besiegte Gegner über lange Distanzen als zusätzliches Wurfgeschoss verwenden. Auch im Nahkampf ist man seinen Gegnern klar überlegen.

In Crackdown 3 können Spielende auf Knopfdruck nahezu alles zerstören. Kein allzu tiefgreifendes Ziel aber ein unterhaltsames - zumindest für unsere Jugendredaktion.
In dem anspielbaren Teil konnte man 10 Minuten lang einen vorgegeben Bereich erkunden. Ein richtiges Ziel gab es dabei nicht. Einzig die gegnerische KI (Computer gesteuerte Künstliche Intelligenz) zu eliminieren und den Charakter beispielsweise in den Bereichen Nahkampf, Fernkampf oder die Beweglichkeit zu verbessern war die Aufgabe. Es befanden sich verschiedene Waffen auf der Karte, welche man gegen die gegnerische KI anwenden konnte. Von einem normalen Gewehr über Shotguns bis hin zu einer Singularitygun, welche schwarze Löcher verschießt, Gegner ansaugt und im Anschluss daran explodiert.

Für mich hatte das Spiel einen großen Spaßfaktor. Die einfache Steuerung und die Comic-ähnliche Grafik überzeugten. Die sinnlose Zerstörung und übertriebene Kraft konnte ich nicht allzu ernst nehmen, da diese nicht einmal Ansatzweise mit der Realtität zu verbinden sind. Der Inhalt ist wenig tiefsinnig. Wer auf kurzweilige Actionunterhaltung steht, ohne dabei groß nachdenken zu müssen, wird Spaß an dem Spiel haben. Und wer weiß, vielleicht schafft der geplante Mehrspielermodus auch Anreize, um längerfristig zu unterhalten.
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Dieser Artikel wurde verfasst von:
Sebastian (24), spielbar-Jugendredaktion

Bildnachweis

[1]Crackdown 3, Microsoft[2]Crackdown 3, Microsoft

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