bpb:game jam

„Die da oben! Das Spiel mit dem Populismus“

26.06.2017
Wie kann man das Thema Populismus in digitalen Spielen vermitteln? Auf dem zweiten bpb:game jam werden 50 kreative Köpfe diskutieren, konzipieren und Prototypen umsetzen – und das nur in drei Tagen. Ein Brückenschlag zwischen der Indie-Spieleszene und politisch Bildenden.

Wer Spiele entwickelt und sich im „realen Leben“ vernetzen möchte, nimmt oft an Game Jams teil, einer durchaus anspruchsvollen Veranstaltungsart: Die Zeit ist knapp, das Thema wird vorgegeben und am Ende muss das Spiel stehen, zumindest als Prototyp. Wie beim Jammen in der Musik wird auf einem Game Jam binnen kürzester Zeit ein Spiel „improvisiert“.

Was reichlich Kreativität, Leistungs- und Teamfähigkeit verlangt, erfreut sich in der Spieleszene großer Beliebtheit: Game Jams fördern unkonventionelle Ansätze zutage, inhaltlich wie auch in der Umsetzung. Nicht zuletzt schweißt die intensive Zusammenarbeit im Team zusammen und wirkt über die Veranstaltung hinaus.

Das gilt auch für den bpb:game jam, der jährlichen Reihe der Bundeszentrale für politische Bildung. Die zweite Ausgabe findet zwischen dem 28. und 30.07.2017 in Remscheid unter dem Motto „Die da oben! Das Spiel mit dem Populismus“ statt. Vor dem eigentlichen Game Jam wird ein Barcamp das Themenfeld umfassend beleuchten. Dabei werden die Erfahrungen der Teilnehmenden mit denen der politisch Bildenden zusammengeführt.
Bereits auf dem ersten bpb:game jam 2016 in Berlin herrschte geschäftiges Treiben.

Vielfalt bringt‘s: Neben Spieleentwickelnde sind medienpädagogisch Tätige und generell kreative Leute mit Leidenschaft für Games und Gameplay herzlich willkommen. Ein Blick ins Archiv zum letztjährigen Thema „Flucht und Vertreibung“ deutet die daraus entstehende Ideenvielfalt an – im methodischen Spannungsfeld zwischen Brettspiel und Virtual Reality.

Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft trägt die bpb. Anmeldungen sind unter diesem Link möglich; weitere Eindrücke und stets aktuelle Informationen bietet das Game-Jam-Wiki.
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Dieser Artikel wurde verfasst von:
Sohiel Partoshoar

Bildnachweis

[1]Jana Reinhardt