E-Sport: Fakten und Zahlen

25.01.2017
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, kurz BIU, hat interessante Fakten und Zahlen über E-Sport zusammengetragen: Zugespitzt ergibt sich, dass E-sport interessanter sein kann, als ein Sprung aus dem All und begehrter, als ein Adele-Konzert. Die veröffentlichte Infografik beinhaltet sieben weitere Fakten.

E-Sport ist längst populär geworden und das zeigt auch die Infografik des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) aus dem Jahr 2016. Abgehandelt werden Zuschauerzahlen, Preisgelder und Reichweiten. Es wird auch ein Blick in die Zukunft geworfen.

Der Infografik zufolge haben alleine in Deutschland schon sieben Millionen Menschen E-Sport verfolgt. Im Vergleich dazu gehen 9 Millionen Deutsche ins Fitnessstudio. Am beliebtesten ist das Spiel League of Legends (LoL), das mittlerweile von über 70 Millionen Menschen gespielt wird. Aber neben Leage of Legends gibt es natürlich noch weitere erfolgreiche Spieltitel im E-Sport, wie Counter-Strike (CS) oder DotA. Professionelle E-Sportler/innen werden wegen ihrer Fähigkeiten bewundert und gelten für viele Fans als Vorbilder. Das E-Sport-Team Fnatic beispielsweise hat auf Facebook über 2,5 Millionen Abonnenten.

Auch die Preisgelder im E-Sport nehmen weiter zu. Insgesamt wurden 2015 auf E-Sport-Events weltweit Preisgelder in Höhe von 71 Millionen Dollar ausgeschüttet. Auch die Zuschauer/innenzahlen liegen im Millionenbereich. So hatte das League of Legends-Finale 2015 zeitweise 14 Millionen Online-Zuschauer/innen zur selben Zeit und damit 6 Millionen mehr, als Extremsportler Felix Baumgartner bei seinem Rekordsprung aus dem All.

Die Zukunftsaussichten rund um den Bereich E-Sport fallen für die folgenden Jahre positiv aus. Der E-Sports-Markt wird sich laut BIU stark weiterentwickeln. Wir werden diese Entwicklung gespannt mitverfolgen.
Die Infografik des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware fasst aktuelle Daten zum E-Sport anschaulich zusammen. Schwerpunkte sind die Reichweite, Zuschauerzahlen und Preisgelder im E-Sport.

David Koch
Dieser Artikel wurde verfasst von:

Bildnachweis

[1]© Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware

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